Praxis für Logopädie - Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie

Milliarden für die Gesundheitsforschung
Sechs Zentren erforschen Volkskrankheiten. Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen arbeitet. 11.12.2010

Für die Gesundheitsforschung kann man nicht genug ausgeben. Zu viele Krankheiten plagen die Menschheit, die im besten Fall mit Symptomlinderungsversuchen behandelt werden können. Heilung ist nicht in Sicht. Parkinson, Multiple Sklerose, Demenz und viele andere neurodegenerative Störungsbilder zählen zur großen Gruppe der nicht heilbaren Krankheiten. Die Bundesregierung will die Gesundheitsforschung intensivieren. Auf der Kabinettssitzung beschlossen die Minister in dieser Woche, 5,5 Milliarden Euro der medizinischen Forschung zur Verfügung zu stellen. Sechs Zentren sollen sich die Summe teilen. Das "Deutsche Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen" und das "Deutsche Zentrum für Diabetesforschung" sind die Ersten. Sie haben ihre Arbeit bereits aufgenommen.

Vier weitere Zentren - für Herz- Kreislauferkrankungen, Krebs, Lungenerkrankungen und Infektionen - werden im kommenden Jahr gegründet. Neben der Erforschung dieser sogenannten Volkskrankheiten sollen auch Projekte zur individualisierten Medizin, Prävention und Ernährung finanziert werden. Die Fördermittel müssen zunächst für vier Jahre reichen.

Die rasche Übertragung "vom Labor in die Praxis" erwarten die Politiker. Wissenschaftler aus allen Bereichen sollen zusammenarbeiten, Grundlagenforscher und Kliniker, an Hochschulen oder außeruniversitären Einrichtungen. Bundesforschungsministerin Annette Schavan schaut optimistisch nach vorne: "Je mehr wir an medizinischen Themen forschen, desto besser können wir nicht nur Krankheiten behandeln, sondern sie gleichzeitig verhindern. Das entlastet auch unser Gesundheitssystem."




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