Praxis für Logopädie - Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie

Es ist der Rücken – und die Psyche auch
Krankenstand unverändert. Leidensdauer länger. 01.09.2011

Mehr Krankschreibungen gab es nicht im vergangenen Jahr, 4,8 Prozent betrug der Krankenstand. Die Dauer einer Erkrankung jedoch ist gegenüber 2009 im Durchschnitt gestiegen. Wer seinem Arbeitsplatz fernblieb, tat es meist, weil der Rücken schmerzte (24,2 Prozent). Die aktuellen Zahlen zu den Malaisen gesetzlich Krankenversicherter hat jetzt das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) veröffentlicht.

Akute Verletzungen liegen nach den Muskel- und Skeletterkrankungen mit weitem Abstand (12,9 Prozent) auf dem zweiten Platz, gefolgt von Atemwegskrankheiten (12 Prozent) und psychischen Leiden (9,3 Prozent). Sorgen bereitet den Krankenkassen der seit Jahren ungebremste Anstieg psychischer Erkrankungen. Seit 1994 legte ihr Anteil mehr als 100 Prozent zu, die Krankschreibungstage wegen Depressionen und anderer Seelenpein kletterten um knapp 90 Prozent.

Körperliche Belastungen erhöhen naturgemäß den Krankenstand. So waren die Arbeiter in Betrieben der Bereiche Energie, Wasser, Entsorgung, Bergbau am häufigsten krank. Hochschullehrer dagegen traf es am seltensten. Bei den Beschäftigten im Gesundheitswesen zeigten sich ähnliche Abläufe. Krankenpflegehelfer mussten durchschnittlich 25,5 krankheitsbedingt zu Hause bleiben, Ärzte aber nur 7,1 Tage.



Peter Appuhn
physio.de



Klimmzug Sport und Gesundheitszentrum - Friedrichstraße 25a - 24837 Schleswig - Email: info@klimmzug.com - dev4u®-cms