Praxis für Logopädie - Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie

Krankenstand steigt. Rücken stagniert.
Psychische Leiden nehmen weiter zu. Nordost-Südwest-Gefälle. 07.03.2012

Ein schmerzender Rücken ist noch immer einer der Hauptgründe, der die Deutschen von ihren Arbeitsplätzen fernhält - im Süden weniger, im Osten mehr. Gleichwohl, die hohen Steigerungsraten der Vergangenheit sind vorbei. Heuer bleiben die Menschen häufiger mit psychischen Irritationen aller Art zu Hause. Insgesamt legte der Krankenstand bundesweit zu. Das sind die wichtigsten Botschaften des aktuellen Krankschreibungsberichts der Techniker Krankenkasse (TK).

Mit 6,1 Prozent Steigerung kletterten die Krankenzahlen im vergangenen Jahr in Bremen besonders deutlich nach oben. Deutlich weniger waren es in Mecklenburg-Vorpommern (plus 2,8 Prozent), doch im Nordosten ist der Krankenstand mit 4,36 Prozent sowieso schon am höchsten. Jeder Arbeitnehmer war dort durchschnittlich 1,29 mal krankgeschrieben und blieb 15,9 Tage krank zu Hause. Bayern und Baden-Württemberg waren der Gesundheit zuträglicher. Nur 11,1 und 10,5 Tage im Durchschnitt fehlten die Beschäftigten im Südwesten.

Keine Überraschungen präsentieren die Top Five auf der Diagnoseliste: Depressive Episode, Rückenschmerzen, Infektionen der Atemwege, Anpassungs- und Belastungsstörungen, Bandscheibenschäden.

Knapp zehn Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsdiagnosen zeigten den Bezug "Rücken". Regional waren auch die Rückenkranken besonders häufig in Mecklenburg-Vorpommern anzutreffen – 151 Fehltage bei jeweils 100 Versicherten. Ganz anders das Bild im Südwesten wiederum: 88 Fehltage bei Kreuzlahmen in Baden-Württemberg, 95 in Bayern.

Peter Appuhn
physio.de



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