Praxis für Logopädie - Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie

Kniebelastende Tätigkeiten im Fokus
Untersuchung liefert wenig neue Erkenntnisse. 30.07.2012

Was haben Dachdecker, Installateure oder Fliesenleger gemeinsam? Die Berufsgruppen leiden im Laufe ihres Arbeitslebens unter Knieproblemen. Eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsschutz der Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) belegt, dass hockende und kniende Tätigkeiten die Kniegelenke stärker als gedacht beanspruchen. Erstmals liefert solch eine Untersuchung auch Messdaten zu Kniewinkeln, die Dynamik der Belastungsphasen oder Symmetrie der Kniebelastung. Darüber hinaus geben die Forscher Hinweise, wie kniebelastende Haltungen vermieden werden können.

"Große und extrem große Kniewinkel von 120 Grad und mehr sind bei Arbeiten in kniebelastenden Haltungen eher die Regel", sagt Dr. Dirk Ditchen, Studienleiter im IFA. "Und je stärker die Beugung, desto größer kann zum Beispiel der Einfluss auf den Meniskus sein." Vor allem Hocken und Kriechen gelten dabei als Risikofaktoren und Meniskusschäden sowie Arthrose als Haupterkrankungen.

Neben den Handwerksberufen können auch Physiotherapeuten mitunter betroffen sein. PNF-Mattenprogramm, die Behandlung von Säuglingen auf der Matte oder aber die Therapie bei Schlaganfällen belasten die Kniegelenke stark. Seit 2009 ist die Kniegelenksarthrose in die Liste der Berufskrankheiten-Liste aufgenommen und wird als Berufskrankheit anerkannt.



AvB / physio.de



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