Praxis für Logopädie - Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie

Krankenkassen parken 30 Milliarden Euro
Auch 2013 mit Überschüssen abgeschlossen. 28.02.2014

Der Brauch wurde nicht gebrochen - auch im vergangenen Jahr türmten sich neue Milliardenüberschüsse auf den Konten der gesetzlichen Krankenkassen. 1,2 Milliarden Euro waren es dieses Mal, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) jetzt erfahren konnte. Das üppige Finanzpolster summierte sich zum Jahresende 2013 auf gut 30 Milliarden Euro.

Nach Expertenmeinung sorgten die vielen zusätzlichen Arbeitskräfte für einen kräftigen Anstieg der Beitragseinnahmen. Die erstmalig oder wieder Beschäftigten schulterten gleichzeitig höhere Ausgaben.

Bei Betrachtung der unterschiedlichen Finanzergebnisse der einzelnen Kassengruppen präsentierte sich die AOK als Primus. Knapp eine Milliarde Gewinn lieferten die Gesundheitskassen. Das Ergebnis der Ersatzkassen kann nur den flüchtigen Betrachter überraschen. Einen Verlust von 88 Millionen Euro weisen TK, Barmer, DAK und Co. aus. Des Rätsels Lösung: Drei der sechs Ersatzkassen verwöhnten ihre Klientel mit Prämienzahlungen. 500 Millionen Euro wechselten so die Besitzer. Bei den AOK blieb der Geldsegen im Haus. Die Mitglieder sahen nichts davon.

68 Millionen Euro verbleiben den Innungskrankenkassen. 23 Millionen waren es bei der Knappschaft. Beide Kassengruppen schütteten keine Gelder an ihre beitragszahlende Kundschaft aus. Keine Zahlen legten bislang die Betriebskrankenkassen vor. Bis Ende September sollen sich die Überschüsse auf 223 Millionen Euro summiert haben.


Peter Appuhn
physio.de



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