Praxis für Logopädie - Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie

Effektiv trainieren und sicher gehen
Wissenschaftler präsentieren Forschungsergebnisse auf der MEDICA. 17.11.2013

Auch Sportwissenschaftler nutzen die MEDICA als Plattform für Ihre Studienergebnisse. Forscher der Universität Duisburg-Essen stellen auf der Messe einen von ihnen entwickelten Schuh und eine neue Trainingsmaschine vor. Lesen Sie hier den Bericht der Wissenschaftler:


Gewackelt wird ab heute nicht mehr! Mehr Stabilität bringen die Exponate, mit denen sich die Universität Duisburg-Essen (UDE) bei der diesjährigen MEDICA vom 20. bis zum 23. November in Düsseldorf präsentiert. Intensiv haben die Sport- und Bewegungswissenschaftler daran gearbeitet - nun können sie dem Fachpublikum eine neue Trainingsmaschine und einen Freizeitschuh vorstellen.

Das wirkungsvolle Gerät steht bereits in einigen Kieser-Studios; es macht Hobby- und Profiläufern Hoffnung, dass sie künftig nicht mehr umknicken. Denn darum geht es - um die Schwachstellen am Fuß, die bei einem falschen Schritt zu schmerzhaften Verletzungen führen können. Entwickelt hat die so genannte B3- und B4-Maschine Dr. Marco Hagen vom sportwissenschaftlichen Institut. Die Sprunggelenke werden gezielt gestärkt, denn abrupte Stopps und schnelle Richtungswechsel beim Joggen, Fußball, Tennis oder Basketball belasten sie. Regelmäßige Übungen helfen bei akuten Verletzungen aber auch vorbeugend. Sie stärken die Muskulatur und machen das Laufen schmerzfrei.

Nicht nur optimales Training ist wichtig, auch gute Schuhe können viel ausmachen, vor allem auf den täglichen Wegen. Prof. Ph. D. Ewald Hennig entwickelt Diagnoseverfahren und therapeutische Maßnahmen, die das Gleichgewicht speziell bei Älteren verbessern. Er weiß, wie Funktionsschuhe auf die Balance wirken und hat kürzlich den "Soft-Trainer" zum Patent angemeldet. Dieser Freizeitschuh ist schon im Handel; er zeichnet sich durch eine besonders leichte und stoßdämpfende Sohle aus: Sie ist so konstruiert, dass der Fuß um seine natürliche Ganglinie balanciert. "Das verhindert eine monotone Überbeanspruchung von Muskeln und Gelenken und trainiert zusätzlich die Gleichgewichtskontrolle", erklärt der Biomechaniker.

Quelle: Universität Duisburg-Essen



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