Praxis für Logopädie - Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie

Pressemitteilungen

Lesen Sie auf diesen Seiten Aktuelles und Interessantes aus der Gesundheitspolitik.


Presse





Teure Erbschaft: Regierung muss zusätzliche Milliarden in den Gesundheitsfonds pumpen
Auch Versicherte und Leistungserbringer sollen zur Kasse gebeten werden.

17.11.2009
Tief in die Steuerschatulle muss Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble greifen. Nur mit zusätzlichen 3,9 Milliarden Euro kann der Kollaps des Gesundheitsfonds verhindert werden. Darauf haben sich Schäuble und der neue Gesundheitsminister Philipp Rösler verständigt. Insgesamt sollen aus dem Staatshaushalt im kommenden Jahr 15,7 Milliarden Euro in den Einheitstopf fließen. Krisenbedingte Einnahmeausfälle dürften nicht allein zu Lasten der Versicherten gehen, haben Union und FDP in ihren Koalitionsvertrag geschrieben. Gleichwohl werden die Kassenmitglieder mit Zusatzbeiträgen rechnen müssen. Auch der erhöhte Steuerzuschuss reicht nicht, um die Fehlbeträge auszugleichen.

Ab 40 geht's bergab
Myelinscheidenschwund beeinflusst Motorik.

07.11.2009
Nimmt im Laufe des Älterwerdens die Isolierung der Nerven im Gehirn ab, verlangsamt sich auch die Bewegung. Dieser Abbau der Nervenhüllen kann schon im mittleren Alter vom Körper nicht mehr aufgehalten werden und führt zu Einbußen in der Reaktionsgeschwindigkeit, meist noch bevor Arthritis ihren Teil dazu beiträgt, wie George Bartzokis von der Universität von Kalifornien in Los Angeles berichtet.

Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober
Mit Nationalem Rheumaplan gegen Versorgungsmängel.

10.10.2009
Selbsthilfegruppen lieben Gesundheitstage. Flächendeckende Medienberichte über kaum beachtete oder auch verdrängte Erkrankungen sensibilisieren Öffentlichkeit und Fachkräfte für die Nöte und Bekümmernisse der Betroffenen. Wenn die Wärme des Sommers schwindet, die Menschen sich in ihre Behausungen zurückziehen, haben Gesundheitstage Konjunktur. Allein im aktuellen Monat Oktober sind fünf Tage Wohlergehen und Krankheiten gewidmet. Nach der heute bedachten seelischen Gesundheit stehen noch die Osteoporose, Stottern sowie Polio auf der Agenda. Und mit dem am kommenden Montag begangenen Welt-Rheuma-Tag wird einer der am weitesten verbreiteten Krankheitsformen bedacht.

Propriozeptives Training beugt Verstauchungen im Sprunggelenk vor
Balanceübungen senken das Rezidivrisiko bei Distorsionen im Sprunggelenk.

30.09.2009
Verstauchungen in den Sprunggelenken sind die häufigsten und damit insgesamt teuersten Sportverletzungen. Laut Statistiken erleiden in den USA täglich 12.000 Menschen eine Distorsion, in den Niederlanden sind es jährlich 234.000 mit einem Kostenaufwand von 84 Millionen Euro. Außerdem haben Sportler, die eine solche Verletzung erleiden, ein sehr hohes Risiko im ersten Jahr nach dem Unfall erneut "umzuknicken".

Krankenkassen verschenken Beitragsgelder
Belohnung für Ärzte, wenn sie die "richtigen" Lesegeräte für elektronische Gesundheitskarten anschaffen.

23.09.2009
Entlarvt sie, die korrupten, geldgierigen Medizinmänner - so brüllt es wieder einmal aus den Gazetten. Ärzten und anderen Gesundheitsberufen weht heuer ein kalter Wind ins Gesicht. Eine saubere Gesellschaft in immer weißen Westen wirft den Weißkitteln schmutzige Wäsche vor die Füße. Krankenkassen reihen sich gerne ein, wenn zum Kampf gegen die Gesundheitsmafia geblasen wird. Während außer unbewiesenen Behauptungen wenig übrig blieb vom vermeintlich gemeinsamen Händewaschen von Kliniken und Ärzten, kocht manch eine Kasse im Schutz der medialen Medizinerschelte ihr ganz eigenes Korruptionssüppchen. In Nordrhein-Westfalen drücken die Krankenkassen den Doktoren Prämien in die Hand "wenn sie sich bestimmte Lesegeräte für die elektronische Gesundheitskarte anschaffen", berichtete gestern die "AG Ärzte für Datenschutz in NRW".

Jung und krank - alt und gesund
TK-Gesundheitsreport 2009 zu Demografie, Rückenschmerzen und der Frage, warum in Berlin so wenige Medikamente verschrieben werden.

12.09.2009
Das haben sie ihren jüngeren Kollegen voraus, die Alten am Arbeitsplatz: Sie sind seltener krank. Beschäftigte zwischen 15 und 20 Jahren werden nahezu doppelt so häufig krankgeschrieben, wie die 45- bis 55-Jährigen. Diese Erkenntnis hat die Technikerkrankenkasse (TK) jetzt in ihrem "TK-Gesundheitsreport 2009" veröffentlicht. Wenn die Älteren aber einmal krank sind, dann müssen sie deutlich länger zu Hause bleiben. Mit knapp 14 Tagen sind es sechs Tage mehr als bei den Jungen.

Peanuts für die Prävention
Krankenkassen knausern bei der Gesundheitsförderung.

07.09.2009
300 Millionen Euro haben die gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr für Präventionsmaßnahmen ausgegeben. Eine Rekordsumme, meint das Nachrichtenmagazin "Focus". Nicht alles, was sich viel anhört, ist auch tatsächlich viel. Bei Gesamtausgaben von etwa 150 Milliarden Euro ist die vermeintlich stolze Summe ein eher kläglich-knauseriges Häuflein. Gerade einmal 0,2 Prozent der Ausgaben hatten die Kassen für die Gesundheitsvorsorge übrig. Das ist jedenfalls weniger als der Gesetzgeber festgelegt hat. 2,74 Euro für jeden Versicherten sollten es sein, heißt es im Sozialgesetzbuch V.

Ärzte und Pillen teuer wie nie
Krankenkassen klagen über Verluste im ersten Halbjahr.

18.08.2009
Sie hatten es prophezeit, die Finanzstrategen der Krankenkassen: der Kassensturz am Ende des ersten Halbjahres wird keinen Grund zur Freude bieten. Die mitgliederstärksten Kassen haben gestern ihre Rechenergebnisse bekannt gegeben. Ein Minus von 29 Millionen Euro musste die Barmer Ersatzkasse (BEK) verkraften. Die Deutsche Angestelltenkrankenkasse (DAK) rutschte sogar 35 Millionen Euro in die Miesen. Beide Krankenkassen hatten die Monate Januar bis März noch mit einem Gewinn abschließen können. 18 Millionen Euro waren es bei der BEK, 52 Millionen bei der DAK.

Die Primärkassen werden in den nächsten Wochen ihre Zahlen liefern. Anfang September folgt dann die vom Bundesgesundheitsministerium erstellte Gesamtabrechnung.

Gesundheitsministerium: Krankenstand sinkt. Kassen: Krankenstand steigt.

01.08.2009
Wer hat recht?

Ja was jetzt? Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) meldet den niedrigsten Krankenstand seit 1970, dem Beginn der Erfassung. Kurz darauf hören wir vom Bundesverband der Betriebskrankenkassen, dass von einem Rekordtiefstand keine Rede sein kann. Im Gegenteil. Die Zahl der Krankheitsfälle hat auch im ersten Quartal dieses Jahres weiter zugelegt. Wie kann es zu dieser Diskrepanz kommen? Kassen und Ministerium nutzen sinnvollerweise unterschiedliche Berechnungsmethoden. Die Experten des BMG verlassen sich auf ihr Stichtagsmodell, während ihre Kollegen bei den Krankenkassen den jeweiligen Monatsdurchschnitt zur Grundlage der Betrachtungen machen.

Länger leben mit Muskelkraft

01.07.2009
Training beugt chronischen Krankheiten vor.


Muskeltraining bringt längeres Leben, sagt eine internationale Langzeitstudie. Demnach sei die Sterblichkeit bei Männern mit schwacher Muskulatur deutlich höher als bei muskulösen. "Mehr Muskeln bedeuten stärkere Zuckerverbrennung, was das Diabetesrisiko senkt. Außerdem wirkt sich Muskeltraining auch günstig auf Cholesterin und Blutfettwerte aus", erklärt der Linzer Androloge Georg Pfau. Es genüge daher nicht, durch Ausdauersportarten allein das Herz-Kreislaufsystem zu trainieren.



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