Praxis für Logopädie - Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie

Pressemitteilungen

Lesen Sie auf diesen Seiten Aktuelles und Interessantes aus der Gesundheitspolitik.


Presse





Physiotherapie statt Pillen
Präsident der Bundesärztekammer fordert Kostenbewusstsein.

08.02.2010
Medikamente bestimmen die ärztliche Therapie. Kaum ein Kranker, der nicht mindestens ein Präparat schlucken muss. Medizinische Leitlinien unterstützen den ungebremsten Pillenkonsum. Kaum Wunder, dass die Umsätze der Pharmaindustrie astronomische Höhen erreichen. Da kommt es schon einer mittleren Revolution gleich, wenn Deutschlands oberster Chefarzt, Bundesärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe, diesen Satze verbreitet: "Manch einem Patienten wäre mit einer physiotherapeutischen Behandlung mehr geholfen, als mit einer permanenten Tablettenzufuhr."
Foto: Bundesärztekammer

Betriebliches Gesundheitsmanagement, ein Erfolgsmodell
Jedes dritte Unternehmen setzt es ein. Kleine und mittlere Betriebe skeptisch.

02.02.2010
Alle Beteiligten sind angetan vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Arbeitgeber haben zufriedenere Mitarbeiter, die sich seltener krankschreiben lassen. Und die genießen die Wertschätzung und Aktivitäten. Die Freude bei den Krankenkassen ist finanzieller Natur, produzieren doch gesündere Versicherte geringere Kosten. Eine aktuelle Untersuchung der "Initiative Gesundheit und Arbeit" (iga) zeigt, dass 82 Prozent der Unternehmen, die Betriebliches Gesundheitsmanagement einsetzen, die positiven Wirkungen loben. Gleichwohl gibt es in kleinen und mittleren Betrieben noch große Vorbehalte gegenüber gesundheitsfördernden Maßnahmen.

Arztreport: Diagnose-Ausstoß im Turbo-Tempo
18 Mal im Jahr zum Arzt - Deutsche Patienten sind Weltmeister.

21.01.2010
Sind die Deutschen Weltmeister im Kranksein? Liest man die Zahlen des neuesten Arztreports der Barmer-GEK zur ambulanten Versorgung in Deutschland eins zu eins, könnte man das glauben. Durchschnittlich 45 Patienten wandern pro Werktag durch das Behandlungszimmer jedes niedergelassenen Arztes. Und dem bleiben für Diagnosestellung und Behandlung gerade mal acht Minuten Zeit – schneller geht's wohl kaum. Die Frequenz der Arztkontakte hat sich 2008 auf 18 Konsultationen pro Jahr erhöht - das ist Weltbestleistung.

Therapie bei Angehörigen: Beihilfe muss nicht zahlen
Verwaltungsgericht: Üblicherweise tragen Patienten einen Teil der Kosten selbst.

16.01.2010
Mit dem Vertrauen ist das so eine Sache. Der zur Fürsorge gegenüber seinen Beamten verpflichtete Vater Staat jedenfalls begegnet seinen Dienern eher mit Skepsis. Das musste jetzt eine Beamtin erfahren, die sich von ihrer Schwägerin, einer Physiotherapeutin, behandeln ließ. Die Beihilfe müsse für die Therapiekosten nicht aufkommen, bescheinigte der Patientin das Verwaltungsgericht Saarlouis. Die Tätigkeit von nahen Angehörigen sei nicht beihilfepflichtig.

Rösler: Pauschalenkritiker spekulieren mit Fantasiezahlen
Heilberufen mehr Vertrauen entgegenbringen.

12.01.2010
Drei-Klassen-Medizin als bestimmendes Merkmal liberaler Reformpläne, werfen die Kritiker dem neuen Gesundheitsminister Philipp Rösler vor. Gestern hat er seinen Widersachern in Krankenkassen und Gewerkschaften vorgeworfen, den Bürgern mit unrealistischen Zahlenspielereien Angst einzujagen. Nichts von den Unterstellungen hätte etwas mit seiner Politik zu tun.

Patientenbeauftragter: Budgets müssen weg
Patientenrechtegesetz angekündigt.

06.01.2010
Sie ist Ursache für mancherlei Streit und Disput, die Deckelung der Kassenleistungen. Patienten feilschen mit ihrem Arzt um Therapien und Pillen. Ärzte müssen ihr restriktives Verschreibungsverhalten in alle Richtungen verteidigen - ein nicht selten unwürdiges Spiel. Jetzt hat erstmals ein exponierter Bundespolitiker die Abschaffung von Verordnungsvolumina und Richtgrößen auf seine Fahnen geschrieben. "Die Budgetierung muss weg" sagte gestern Wolfgang Zöller, der neue Patientenbeauftragte der Bundesregierung, im Nachrichtenmagazin "Focus".

Kassenschwund
Noch mehr Fusionen zum 1. Januar 2010: IKK Baden-Württemberg, Hamburg Sachsen, Thüringen. SBK und neue bkk. AOK Plus Sachsen/Thüringen und Hessen. BKK vor Ort und BKK Deutsche BP. Neuer BKK Landesverband.

07.12.2009
215 gab es zum Ende des Jahres 2008. Heute kümmern sich noch 184 gesetzliche Krankenkassen um die Gebrechen ihrer Versicherten. Das Fusionskarussell dreht sich immer schneller. Zum bevorstehenden Jahreswechsel können sich Schilderhersteller und Druckereien die Hände reiben. Am 1. Januar werden sich so viele Versicherte in neuen Kassenstrukturen wiederfinden wie niemals zuvor. Herausragend wirkungsvoll zeigt sich die Hochzeit der Barmer Ersatzkasse (BEK) mit der Gmünder Ersatzkasse (GEK). Die neue Krankenkasse steigt zur größten Einzelkasse auf.

Physiotherapie mit geprüfter Wirkung
Studie untersucht Koordinationstraining bei Kleinhirndegeneration.

26.11.2009
Degenerative Kleinhirnerkrankungen werden nahezu ausschließlich mit Physiotherapie behandelt. Doch hat die Therapie überhaupt einen Nutzen für die Patienten? Dieser Frage wollte ein interdisziplinäres Forscherteam nachgehen. Mit einem intensiven Koordinationstraining lassen sich Gleichgewichtsreaktionen und Koordination signifikant und alltagsrelevant verbessern, haben Neurologen und Physiotherapeuten des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH), des Centrums für Integrative Neurowissenschaften (CIN) und des Universitätsklinikums Tübingen herausgefunden.

Bundeswirtschaftsministerium will Gesundheitswirtschaft beflügeln
13 Prozent Anteil am Bruttoinlandsprodukt und sieben Millionen Beschäftigte sollen es werden.

25.11.2009
Noch erfolgreicher als erwartet haben sich die Branchen im Gesundheitswesen entwickelt. Das zeigt eine Untersuchung der Technischen Universität Berlin. Der Anteil der Gesundheitswirtschaft am Bruttoinlandsprodukt betrug 2005 10,1 Prozent. Allein auf den versicherungsfinanzierten Gesundheitsmarkt entfielen 7,8 Prozent. Der Rest wurde mit Selbstzahlerleistungen erwirtschaftet. Das Bundeswirtschaftsministerium, Auftraggeber des Gutachtens, will der Gesundheitswirtschaft zu weiterem Wachstum verhelfen.

Bevölkerungsentwicklung: weniger und älter
Jeder Dritte über 65 – im Jahr 2060

20.11.2009
Ein ums andere Jahr bestätigen Untersuchungen den bekannten Trend: Die Deutschen werden älter, die Bevölkerungszahl nimmt ab und trotz steigender Geburtenrate werden weniger Kinder geboren als heute. Auch die gestern vom Statistischen Bundesamt vorgestellte aktuelle "Bevölkerungsvorausberechnung" zeigt die nahezu unumstößliche Entwicklung.


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